Vier Zeiten

Eiersuche - die gibt es nicht nur zu Ostern

Schwarz-samtiger Espresso des kurzzeitigen Todes

Ziemlich groggy bespricht sich die Gruppe und willigt freudig voller Neugierde ein, Silvano bei seinem Akt-Malerei-Termin an der Kunstgalerie in Bochum teilzunehmen. Einige von Silvanos Fans erwarten ihn schon, und die Aktion beginnt.

Währenddessen trifft Emma in der Kaffeemaschine unabsichtlich einen alten Bekannten: Der freundliche Herr vom Winterhof hat ein Wörtchen mit ihr zu reden. Dazu lädt er sie zu einem Kaffee in der örtlichen Kafferösterei, nicht weit von der Galerie, ein. Emma bestellt einen Espresso und es findet ein reges Frage- und Antwort-Spiel statt, in dem immer klarer wird, dass Emma keine andere Wahl hat als ihre Loyalität zum Herbsthof abzulegen und sich dem Winterhof in ewiger Treue voll und ganz hinzugeben. Damit der Eidbruch keine Konsequenzen hat, hat man freudigerweise bereits vorgesorgt: Der Espresso ist mit schwarzem Samst vergiftet worden, einer tragisch-schönen Seltenheit, die jemanden in einem temporären Todeszustand versetzen kann. Emma wird schwarz vor Augen und von Sinnen.

Harrie bemerkt die ertönenden Krankenwagensirenen und sieht wie Emma abgeholt wird. Panisch rennt dieser zu Silvano, der sich in seiner Extase weniger interessiert zeigt, und Carsten. Carsten verfolgt den Krankenwagen sofort während Harrie noch verzweifelt versucht Silvano umzustimmen. Schließlich ruft Harrie Neko an, die seltsamerweise bereits weiss wo Emma hingebracht wird. Harrie macht sich darauf ebenfalls auf den Weg.

Carsten bekommt mit wie Emma für klinisch tot erklärt wird und schafft es daraufhin auch endlich Silvano mit zum Krankenhaus zu schleppen. Harrie schleicht sich währenddessen in den Keller und trifft einen freundlichen Wolfrüden namens Frank, der die Leichenkühlkammer bewacht. Die Beide freunden sich an, aber Frank lässt Harrie dennoch nicht durch. Harrie kann erfahren, dass erschreckend viele Wechselbälger in diesem Jahr zum Krankenhaus gebracht werden. Irgendwas ist im Busch.

Emma kommt in der Kühlkammer wieder zu sich und schwört dem Winterhof ihre Zugehörigkeit. Merle ist ihre neue Ansprechpartnerin. Emma erzählt den anderen von einem möglichen Attentat auf sich in der Rösterei und alle fahren direkt hin, es gibt dort aber nichts interessantes außer leckeren Kaffee.

Kurzer Zwischenstopp bei Kobolden und Sternentoren.

Man gedenkt, sich wieder um die wichtigen Dinge zu kümmern und geht zur Freistatt (Carsten erzählt während der Anreise davon, dass Silvano den Hausschlüssen von Estefania besorgen soll). In der Freistatt sind alle in Aufruhr und man rüstet sich zum Krieg. Alle sind angespannt. Carsten und SIlvano suchen nach den Raben und der Rabendame, die für die Wirbellieferungen zusändig sind.

EIne gebrochene Nase für Carsten und einige böse Beleidigungen später weiss man wo man hin soll. Tief in der Hecke schlummert der riesige Baum der Raben, an dem sich nestartige Häuser entlangziehen. Donna Maria, die Chefin des Ladens bietet Getränke und Essen an. Nach einem wenig Smalltalk kommt man zum Geschäft: Silvano stellt ihr geschäftliches Interesse daran, dass Wirbel die Wechselbälger auszuradieren scheint, worauf die Donna zustimmt. Sie erklärt, dass sie verraten wird, wo Wirbel herkommt, wenn etwas für sie erledigt wird. Außerdem verspricht sie eine zusätzliche Belohnung.

Als alle zustimmen, weiss man auch worum es geht: Die Rabeneier wurden vom bösen Staubfresser gestohlen und sind im Mund der Schwerter versteckt worden. Man macht sich auf den weg.

Munteres Rätseln im Mund der Schwerter

Nachdem sich alle wieder getroffen haben (Emma hatte sich nach ihrer Tod-Erfahrung abgeseilt) rüsten sich alle für den Sondereinsatz in Arkadia. Der Zugang zum Mund der Schwerter wird in einem kunterbunten Etablissement namens Stargate gefunden. Emma schmuggelt alle hinein und das dort sich ebenfalls befindene ‘Stargate’ erweist sich wirklich als Tor zum Mund der Schwerter.

Auf der anderen Seite tanzen muntere Pilzriesen um ein Lagerfeuer. Dabei trinken sie Bier und grillen Mensch am Spieß. Dies beunruhigt alle, nicht jeder kann sich jedoch vorbei schleichen. Glücklicherweise beendet Emma den Spaß so schnell wie es begann: Die vergifteten Bierfässer bringen die Pilzchen schnell zu Fall.

Am Ende des Tals wird eine Höhle gefunden, dessen Eingang von Schwertern umrahmt ist, was schnell den namen des Örtchens erklärt. Dahinter führt eine Steintreppe in einen sehr mysteriösen Raum: ein Spiralenmosaik ziert den Boden, sieben Türen mit altertümlichen Symbolen befinden sich an den Wänden. Eine Kupferschale in dessen Rand ein Feuer brennt befindet sich direkt vor einer Tür. Ein in goldenen Roben gehüllter Mensch steht still in Mosaik und regt sich nicht.

Der Wächer bemerkt Harrie, der sich vorsichtig vorschleicht. Statt jedoch anzugreifen, fragt der Wächter was Harrie einlagern will. Wie es scheint handelt es sich bei dem Ort um eine Bank. Leider stellt sich auch heraus, dass der Wächter nur dem Besitzer der Eier diese zurück gibt – Besitzer ist in seinem Sinne jedoch als der, der die Eier gebracht hat von ihm verstanden.

Einiger Beratung später zaubert Emma sich Berechtigung durch eine der Türen zu gehen (an der eine Truhe abgebildet ist). Hinter dieser befindet sich zunächst ein Gang, hinter einer Holztür sind zwei weitere Räume. In dem vorderen schwimmt ein Wesen in einem Glaskolben, der eine tierische Kälte ausstrahlt. In dem anderen befindet sich ein finsteres Tor an dem “Die Dunkelheit ist hungrig” in flackernden Lettern geschrieben steht. Keiner traut sich, sich weiter um das Tor zu kümmern. Carsten spricht jedoch mit dem Wesen im Kolben und stellt fest, dass dieses gerne was mit Prozenten zum trinken hätte. Harrie gibt seinen guten Wodka weg und man bekommt ein Rabenei als Gegentausch. Schnell ist erkannt: Wahrscheinlich muss man hinter jeder Tür jeweils ein Ei sich errätseln. Da man jetzt schon mit seinen Kräften ringt, geht ein lauter Seufzer durch die Gruppe.

Emma hat immer noch genug Glamour, um sich Zugang zur Verführertür zu schaffen (wer sich das wohl gewünscht hat!?). Dort befindet sich ein wunderschöner Garten mit wunderschönen Statuen. Keiner außer Silvano kann seinen Blick abwenden, und das obwohl Silvano hellauf begeistert ist. Bemerkenswert sind die wiedermals auftauchenden Spiralformen. Silvano hilft allen schnell aus dem Bann und Sherlock Harrie durchsucht den Raum genauer: ein Skelett trägt 100 Goldmünzen mit sich, außerdem findet man eine Miniatur des außenstehenden Wächters und eine Geheimtür. Hinter der Geheimtür befinden sich drei Prüfungen: Prüfung der Kraft, des Geistes und des Glamours. Carsten, Emma und Harrie bestreiten diese und zusätzlich zu dem nächsten Rabenei findet man ein Zauberbuch und einen wertvollen Saphir.

Man verschnauft kurz. Und man fragt sich, warum man gerade wahnsinnige Lust auf Ü-Eier bekommt…. Fortsetzung folgt.

Comments

Sorry, dass ich jetzt erst dazu kam, das fertig zu schreiben. Aber ist ja immer noch vor unserem nächsten Termin heute :)

S_Ungeziefer Bukhar

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