Vier Zeiten

Es beginnt mit...

Dies ist der Beginn der Vorgeschichte.

Es war einmal ein Wechselbalg der seinen Besitzer entfloh. Sein Besitzer war eine wahre Fei, schrecklich schön und mit großer Macht. Der flüchtige Wechselbal konnte nicht sagen ob es Glück, Schicksal oder der Willen des Besitzers war, das ihn die Flucht glückte. Aber Arkadia war groß und die Hecke weit, so dass der flüchtige Wechselbalg eines Morgens die Augen öffnete und vor sich eine gewaltige Wüste sah. Die Wüste war gewaltiger als Andere die der Wechselbalg zuvor gesehen hatte. Der Sand der Dünen war weiß und bleich. Als er ihn zwischen den Fingern rieb, erkannte er das es zermahlene Knochen waren. Und nun sah er auch das immer große und kleine Knochen aus diesem Sand hervorlugten. Er hatte gehört das diese Wüste den Namen: ‘Die Wüste des Kampfrausches’ trug. Mit dem Willen zu Freiheit erfüllt wagte er sich Schritt um Schritt vorwärts und wanderte dem Horizont entgegen.

Als er schon weit hineingegangen war und die Sonne den Zenit bereits überschritten hatte, hörte er das Geräusch von schlagenden Schwingen und ein kleiner schwarzer Punkt ward am Himmel sichtbar. Der Punkt wurde schnell größer zu einem großen, schwarzen Drachen. Das gewaltige Biest, das seinen Namen nicht offenbarte, aber dessen Titel: ‘Herr der kriechende Haut’ lautete, spie seinen Atem aus lebendigen Spinnen auf den Wechselbalg. Diese kneiften und bissen den Wechselbalg, bis dieser vom Gift gelähmt wurde. Der Drache nahm den gelähmten Wechselbalg zwischen seinen Klauen und trug ihn hoch in die Lüfte zu seinem Hort.

Als der Wechselbalg wieder zu sich kam, war er auf eine Haufen von anderen Opfern des Drachen gestapelt. Es waren die verschiedensten Wesen: Wechselbälger, Schrate, ein Greif und ein Reptilienmonster. Die meisten waren bei Bewusstsein und gelähmt. Es fällt allen schwer zu atmen, denn die Spinnen des Drachens laufen in den Rachen und tragen das Lebensblut jedes einzeln zu ihrem Herr. Einmal pro Tag kam ein rothaariger, verschrumpelter Gnom und füttert jeden mit Brei aus Drachenspei und Pferdefleisch.

Aber heute ist etwas anders. Der Drache war den ganzen Tag abwesend und als die Sonne aufging zerfielen die Spinnen zu Staub. Die Lähmung hat nachgelassen. Du siehst einen Geier, der einen Schrat füttert und das Fleisch aus anderen, noch hilflosen Opfern pickt. Die Holzhütte in der du dich befindest hat eine Öffnung und der Wind weht durch diese hinein. Der Boden ist sandig, hart und seltsam rosa und zwei Säulen aus dem selben seltsamen Material stützen die Hütte. Als du dich bewegst greift der Gnom zu einem Horn, das den Drachen beschwört, an seinem Gürtel…

Comments

S_Ungeziefer S_Ungeziefer

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.